UK-Kinos erwägen Verbot von Meta-Smart-Glasses wegen Pirateriebedenken
Wichtige Fakten
- • Die UKCA berät über Verbote.
- • Smart-Glasses könnten Filme filmen.
- • Metas Gläser haben eine LED-Anzeige.
- • ATG Theatres verlangt Entfernen während Shows.
- • Wetherspoons-Chef kritisiert heimliche Aufnahmen.
Hintergrund und Bedenken der Kinos
In Großbritannien erwägen mehrere Kinoketten ein Verbot von Metas Smart Glasses, da diese zur Film-Piraterie genutzt werden könnten. Der Branchenverband UK Cinema Association (UKCA) erklärte, dass viele lokale Kinos Richtlinien einführen, die das Tragen von kameratauglichen Datenbrillen einschränken. Vor dem Hintergrund der steigenden Verbreitung dieser Technologie sei man sich der Bedenken hinsichtlich Privatsphäre und Piraterie bewusst, man sehe aber auch positive Einsatzmöglichkeiten etwa für Menschen mit Seh- oder Hörbehinderung, zum Beispiel für personalisierte Untertitel.
Erste Verbote und Reaktionen
Einige Gastronomie- und Entertainment-Anbieter haben bereits Konsequenzen gezogen: Das Theaterunternehmen ATG Theatres verbietet das Tragen der Gläser während Vorstellungen, und Wetherspoons-Chef Tim Martin zeigt sich kritisch gegenüber den Überwachungsmöglichkeiten ohne Zustimmung. Meta selbst verweist darauf, dass ein Lichtsignal beim Filmen aktiviert wird und Technologien zum Schutz vor dem Verdecken dieser Anzeige eingesetzt würden. Das Unternehmen argumentiert, die Geräte böten auch Vorteile wie Live-Übersetzungen und seien explizit für Menschen mit Sehbehinderung konzipiert.
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