Ukraine: Neue russische Angriffswelle trifft Odessa und Charkiw
Wichtige Fakten
- • Russland griff Odessa mit 17 ballistischen Raketen an.
- • Charkiw: Zwei Tote und mindestens 21 Verletzte bei russischem Angriff.
- • Ukrainische Drohnenangriffe auf Belgorod: Drei Tote und 25 Verletzte.
- • Ukrainische Luftabwehr: Null Prozent Abwehrquote bei ballistischen Raketen.
- • Selenskyj fordert monatlich 140 Patriot-Raketen von Verbündeten.
Nächtliche Angriffe verursachen Schäden und Opfer
In der Nacht hat Russland erneut die ukrainische Hafenstadt Odessa attackiert, dabei wurden nach Angaben von Präsident Selenskyj acht Menschen verletzt und Teile der Hafeninfrastruktur beschädigt. Das berichtet der ukrainische öffentlich-rechtliche Rundfunk UA. Zudem sei die Stadt Charkiw in der Ostukraine mit Raketen angegriffen worden, wobei zwei Menschen getötet und mindestens 21 verletzt wurden. Die Angriffe haben zu Stromausfällen und Schäden am Nahverkehr geführt, berichtet ARD-Korrespondent Thilko Gläßgen. Laut einem aktuellen Tagesschau-Artikel (Stand 09.08.2026) wurden in Tschornomorsk Treibstofflager getroffen.
Ukraine meldet kritische Schwäche der Luftabwehr
Der Angriff auf Odessa offenbart laut ARD-Korrespondent eine eklatante Schwäche der ukrainischen Luftverteidigung: "Die Abwehrquote erneut null Prozent." Selenskyj fordert seit langem mehr Patriot-Raketen aus den USA, doch diese kämpfen laut US-Medien selbst mit Reserven nach dem Iran-Krieg (tagesschau). Diese Angriffe gefährden nicht nur die Bevölkerung, sondern laut Selenskyj auch Getreideexporte.
Ukrainische Drohnenangriffe auf Russland
Auch die Ukraine fliegt Angriffe auf russische Grenzgebiete: Drohnenangriffe in Belgorod verursachten Brände und Todesopfer. Das russische Verteidigungsministerium meldete den sowjetischen Nachrichten zufolge mehr als 150 abgeschossene ukrainische Drohnen über der Region Schwarzes Meer und Asowsches Meer.
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