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Umwelthilfe klagt gegen Grundschleppnetzfischerei im Wattenmeer
DUH klagt gegen Grundschleppnetzfischerei im Wattenmeer.
Wichtige Fakten
- • DUH klagt gegen Grundschleppnetzfischerei im Wattenmeer.
- • Fehlende FFH-Verträglichkeitsprüfung trotz Schutzstatus.
- • Jährlich 36.000 Stunden Grundschleppnetzfischerei registriert.
- • Nur 3% der Nationalparkfläche sind von bodenschädigenden Netzen befreit.
- • Ähnliche Klage gegen Ölplattform Mittelplate erfolgreich.
Streit um Fischerei im Wattenmeer
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat Klage gegen die Grundschleppnetzfischerei im schleswig-holsteinischen Wattenmeer eingereicht. Grund ist die fehlende, gesetzlich vorgeschriebene FFH-Verträglichkeitsprüfung für das europäische Schutzgebiet.Kritik an zerstörerischer Fangmethode
Die Organisationen prangern an, dass schweres Fanggerät den Meeresboden zerstöre und CO2-Speicher wie Seegraswiesen schädige.Rechtliche Argumentation
Anwalt Remo Klinger betont, Landesrecht könne EU-Recht nicht aushebeln. Ein Erfolg könnte ähnlich wie beim Verbot der Ölförderung auf Mittelplate ausfallen.Das könnte Sie auch interessieren
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