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Politik 25.06.2026, 07:01 Aktualisiert: 25.06.2026, 23:07

Umwelthilfe klagt gegen Grundschleppnetzfischerei im Wattenmeer

DUH klagt gegen Grundschleppnetzfischerei im Wattenmeer.

Wichtige Fakten

  • DUH klagt gegen Grundschleppnetzfischerei im Wattenmeer.
  • Fehlende FFH-Verträglichkeitsprüfung trotz Schutzstatus.
  • Jährlich 36.000 Stunden Grundschleppnetzfischerei registriert.
  • Nur 3% der Nationalparkfläche sind von bodenschädigenden Netzen befreit.
  • Ähnliche Klage gegen Ölplattform Mittelplate erfolgreich.

Streit um Fischerei im Wattenmeer

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat Klage gegen die Grundschleppnetzfischerei im schleswig-holsteinischen Wattenmeer eingereicht. Grund ist die fehlende, gesetzlich vorgeschriebene FFH-Verträglichkeitsprüfung für das europäische Schutzgebiet.

Kritik an zerstörerischer Fangmethode

Die Organisationen prangern an, dass schweres Fanggerät den Meeresboden zerstöre und CO2-Speicher wie Seegraswiesen schädige.

Rechtliche Argumentation

Anwalt Remo Klinger betont, Landesrecht könne EU-Recht nicht aushebeln. Ein Erfolg könnte ähnlich wie beim Verbot der Ölförderung auf Mittelplate ausfallen.

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