UN-Bericht zu KIs ökologischem Fußabdruck löst Methodenkritik aus
Wichtige Fakten
- • KI-Anteil am globalen Stromverbrauch könnte auf 3-4% steigen.
- • Rechenzentren nutzen 30-40% des Stroms für Kühlung.
- • In trockenen Regionen konkurrieren Rechenzentren mit Bevölkerung um Wasser.
- • Kleinere KI-Modelle können Ressourcen sparen.
- • In den USA wird KI-Strom teils aus Gaskraftwerken gedeckt.
KI-Ressourcenverbrauch im Fokus
Seit 2023 sind KI-Sprachmodelle wie ChatGPT öffentlich zugänglich. Ein neuer UN-Bericht zeigt: Ihr ökologischer Fußabdruck umfasst CO₂-Emissionen, Wasser-, Rohstoff- und Flächenverbrauch. Der Anteil der KI am weltweiten Stromverbrauch soll von 1,5 Prozent auf drei bis vier Prozent steigen.
Methodenkritik der Expert:innen
Wissenschaftler kritisieren den Report jedoch stellenweise als unnötig panisch. Peter Radgen von der Uni Stuttgart wendet ein, dass der Wasserverbrauch unfairerweise mit wasserarmen Subsahara-Ländern verglichen werde. Auch fehle der Vergleich mit energieintensiver Industrie – etwa Stahl-, Chemiebranche oder Stahlherstellung mit Millionenfacher Wertschöpfung. Rechenzentren seien bei Weitem nicht die Hauptstromverbraucher. Zudem könnten 30 bis 40 Prozent des Stromverbrauchs redundant gekühlt werden. Gröger vom Öko-Institut hingegen sieht trotz aller Schwächen gleich zwei Probleme klar bestätigt: Wasserverschwendung von Rechenzentren in Trockengebieten (z.B. Chile, Spanien) und eine verpasste Abkehr von fossilen Energien besonders in US-Bundesstaaten wie Tennessee – wodurch Künstliche Intelligenz massiv Treibhausgase schlechtem Umweltrnix entgegenwerfe.
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