Teilen:
Wetter 01.05.2026, 08:05 Aktualisiert: 01.05.2026, 18:05

Unwetter in den USA und China: Tornados, Hagel und Rekordregen

EF2-Tornado in Sycamore, Kansas.

Wichtige Fakten

  • EF2-Tornado in Sycamore, Kansas.
  • 12 cm großer Hagel in Springfield, Missouri – teuerster Hagelschlag der Stadtgeschichte.
  • EF3-Tornado in Mineral Wells, Texas, fünf Verletzte.
  • 538 mm Regen in 12 Stunden in Südchina, Hunderte Fahrzeuge überflutet.
  • Moskau: 21 cm Schnee – stärkster April-Schneefall seit 1880.

USA: Tornados und Hagel

Spring ist die Jahreszeit für schwere Gewitter in der Mitte der USA. Anfang der Woche brachte ein besonders aktives Wetter starke Winde, großen Hagel und heftige Tornados. Acht Tornados wurden am Montag gemeldet, darunter ein EF2, der Sycamore in Kansas traf. Am Dienstag folgten schwere Unwetter im Mittleren Westen, insbesondere ein Hagelsturm in Springfield, Missouri. Hagelkörner von bis zu 12 cm Durchmesser verursachten Schäden an Autos und zerstörten Scheiben. Der Zoo Dickerson Park meldete den Tod eines Emus. Es wird als der teuerste Hagelsturm in Springfields Geschichte eingeschätzt. Der stärkste Tornado der Woche traf am Mittwoch Mineral Wells, Texas: ein EF3 mit Windgeschwindigkeiten von 233 km/h, der fünf Verletzte und eine Katastrophenerklärung des Bürgermeisters zur Folge hatte.

China: Rekordregen und Überschwemmungen

Südchina erlebte tagelang extremen Starkregen. Allein am Montag und Dienstag fielen in 12 Stunden 538 mm Regen, während stündliche Spitzenmengen von 147 mm in Qinzhou (Guangxi) erreicht wurden. Dieses Gebiet erhält normalerweise etwa 1500 mm pro Jahr. Straßen wurden überflutet, Hunderte Fahrzeuge standen unter Wasser. Aus einem Wohnhaus mussten fünf Menschen gerettet werden, insgesamt 800 Bewohner wurden evakuiert. In den am stärksten betroffenen Bezirken stromerten Rettungskräfte durch bis zur Brust reichendes Wasser.

Moskau: Schneesturm zum Mai

Am Mittwoch und Donnerstag traf ein Rekordschnee Moskau. In einer Nacht fielen 21 cm Neuschnee – die höchste Menge seit 1880. Ursache ist ein blockierendes Hoch über dem Nordatlantik, das Polarluft nach Süden über Westrussland lenkte. Der Sturm knickte 740 Bäume und verursachte erhebliche Verzögerungen im Flugverkehr, mit Böen über 80 km/h.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.