Teilen:
Wirtschaft 26.05.2026, 05:34 Aktualisiert: 26.05.2026, 08:02

US-Militär führt erneut Angriffe im Süden Irans durch – Friedensgespräche stocken

US-Militär attackiert Raketenstellungen und Boote im Süden Irans.

Wichtige Fakten

  • US-Militär attackiert Raketenstellungen und Boote im Süden Irans.
  • US-Zentralkommando spricht von Selbstverteidigungsmaßnahmen.
  • Ölpreis Brent steigt um 1,9 Prozent auf 98 Dollar je Barrel.
  • Iran meldet Tote nach US-Angriff bei Insel Larak.
  • Verhandlungen in Katar über Waffenruhe und Uranbestände.

Neue US-Militärschläge im Iran trotz Waffenruhe

Das US-Militär hat trotz der laufenden Waffenruhe erneut Ziele im Süden Irans angegriffen. Laut US-Zentralkommando (CENTCOM) wurden Raketenstellungen sowie iranische Boote attackiert, die Minen in der Straße von Hormus verlegen wollten. Es handle sich um „Selbstverteidigungsmaßnahmen“, die dem Schutz der US-Truppen dienten. Die Angriffe fanden im Raum Bandar Abbas statt, wo Explosionen gemeldet wurden. Laut iranischen Medien gab es mehrere Tote unter den Revolutionsgardisten.

Verhandlungen in Katar laufen parallel

Während der Angriffe reiste eine hochrangige iranische Delegation unter Leitung von Parlamentssprecher Ghalibaf zu Gesprächen nach Katar. Diskutiert wurden unter anderem die Wiederöffnung der Straße von Hormus, der Umgang mit Irans Uranbeständen und die Freigabe eingefrorener iranischer Gelder. US-Außenminister Rubio zeigte sich vorsichtig optimistisch: „Es wird noch ein paar Tage dauern. Der Präsident will einen guten Deal oder gar keinen.“

Iran betonte, eine Einigung stehe nicht unmittelbar bevor. Gleichzeitig drohte der Oberste Führer Chamenei via Telegram, die Golfstaaten würden für die USA kein sicherer Hafen mehr sein. Die Revolutionsgarden behalten sich das Recht auf Vergeltung vor und meldeten den Abschuss einer US-Drohne.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.