US-Handelsminister Lutnick: Neue Belastungsbeweise aus Epstein-Akten
Wichtige Fakten
- • Whistleblower entdeckte E-Mails zwischen Lutnick und Epstein von 2018 zu gemeinsamer Firma Adfin.
- • Lutnick sagte vor US-Kongress, er habe erst 2025 von Epsteins Beteiligung erfahren.
- • Ein Foto zeigt Lutnick und Epstein gemeinsam auf Epsteins Karibikinsel (2012).
- • 2013 plante Lutnicks Firma eine Millionärsleihe an Prinz Andrew für Geschäfte.
- • Lutnick bestreitet jegliches Fehlverhalten; das Handelsministerium spricht von partieller Ablenkung.
Whistleblower entdeckt unbequeme Wahrheiten
Ein ehemaliger Mitarbeiter der Wall-Street-Firma BGC Partners, Simon Andriesz, hat in den veröffentlichten Epstein-Akten Hinweise darauf gefunden, dass US-Handelsminister Howard Lutnick seine Geschäftsbeziehungen zu Jeffrey Epstein nicht vollständig offengelegt hat. Andriesz stieß auf eine E-Mail-Kette aus dem Jahr 2018, in der Lutnick und Epstein über die Aussichten eines gemeinsamen Start-ups, der Digitalfirma Adfin, diskutierten. Lutnick hatte zuvor vor einem Kongressausschuss ausgesagt, er habe erst 2025 erfahren, dass Epstein an dieser Firma beteiligt war.
Alte Verbindungen und neue Enthüllungen
In den Epstein-Dokumenten fand Andriesz zudem einen 2012 geschossenen Schnappschuss, der Lutnick gemeinsam mit Epstein auf dessen Karibikinsel Little St. James zeigt. Ferner wurde ein Plan aus dem Jahr 2013 aufgedeckt, wonach Lutnicks Firma Cantor Fitzgerald Prinz Andrew ein Darlehen von einer Million Pfund gewähren wollte, um von dessen Kontakten zu profitieren. Der Deal kam nicht zustande. Andriesz, der selbst in den Epstein-Akten namentlich erwähnt wird, hatte bereits 2016 interne Unregelmäßigkeiten bei BGC gemeldet, was zu seiner Kündigung und späteren Strafzahlungen des Unternehmens führte.
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