US-Klagen gegen soziale Medien: Welle könnte Plattformen für immer verändern
Wichtige Fakten
- • Meta, Google, TikTok und Snapchat mit Tausenden Klagen konfrontiert.
- • 38 Bundesstaaten verklagen Meta wegen Verstoßes gegen Kinderdatenschutzgesetze.
- • Australischer Milliardär Andrew Forrest verklagt Meta wegen betrügerischer Anzeigen.
- • Schulbezirke werfen Plattformen vor, bewusst süchtig machend zu sein.
- • Eine Jury sprach einem Opfer 6 Millionen US-Dollar Schadenersatz zu.
Soziale Medien, einst als verbindende Technologie gefeiert, stehen in den USA vor einer Klagewelle. Unternehmen wie Meta (Facebook, Instagram), Google (YouTube), Snapchat, TikTok, Discord und Roblox werden beschuldigt, Nutzer, insbesondere Kinder, zu schädigen. Die Klagen könnten die Branche nachhaltig verändern, beobachten Juristen. Viele Verfahren laufen in Kalifornien, dem Hauptsitz fast aller großen Plattformen.
Mehrere wegweisende Fälle rücken in den Fokus. Dazu gehört ein Multi-District-Litigation von über 1.000 Schulbezirken, die Plattformen der vorsätzlichen Suchterzeugung beschuldigen. Ebenfalls bedeutsam ist eine Klage von 38 US-Bundesstaaten gegen Meta wegen Verstößen gegen das Kinderdatenschutzgesetz (COPPA). Ein weiterer Fall betrifft den australischen Milliardär Andrew Forrest, der Meta wegen Täuschung durch betrügerische Anzeigen verklagt, die seinen Namen missbrauchten.
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