US-Militär greift Drogenboote im Pazifik an: 193 Tote seit September
Wichtige Fakten
- • US-Streitkräfte greifen Drogenschmuggelboote im östlichen Pazifik an.
- • Seit September wurden 193 Menschen bei 58 Angriffen getötet.
- • Es gibt nur vier Überlebende der Raketenangriffe.
- • Menschenrechtsgruppen verurteilen die Angriffe als unrechtmäßig.
Hintergrund der Angriffe
Die US-Militärinens führen seit September 2025 gezielte Raketenangriffe auf Schiffe im Karibischen und Pazifischen Ozean durch, die der Drogenschmuggel verdächtigt werden. Laut US Southern Command wurden bei einem Angriff am 8. Mai 2026 zwei Menschen getötet und einer gerettet. Ein Video zeigt, wie das getroffene Schiff in Flammen aufgeht. Insgesamt wurden bei 58 Angriffen 193 Menschen getötet, nur vier überlebten.
Rechtliche Bedenken
Juristen und Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch und Amnesty International kritisieren die Operationen als unrechtmäßigen Tötungen ohne gerichtliche Prüfung. Die US-Regierung spricht von Kampf gegen „Narco-Terrorismus“, legt aber kaum Belege für strukturierte Drogenringe vor. Der Intercept erfasst die Todeszahlen.
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