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US-Militär umgeht britisches Rechtssystem bei Straftaten in UK
1951er-Abkommen regelt Strafverfolgung von US-Truppen in UK.
Wichtige Fakten
- • 1951er-Abkommen regelt Strafverfolgung von US-Truppen in UK.
- • US-Militär prozessiert eigene Soldaten, auch bei Straftaten außer Dienst.
- • Prozesse finden hinter schwer bewachten Zäunen auf Militärbasen statt.
- • Britisches Recht hat theoretisch Vorrang, Praxis zeigt anderes.
- • US-Militär betont Notwendigkeit für Disziplin und Abschreckung.
Vages Abkommen von 1951 regelt Rechtshoheit
Das 'Status of Forces Agreement' aus dem Jahr 1951 ist die Grundlage dafür, dass US-Militärpersonal in Großbritannien für Straftaten oft vor US-Kriegsgerichte gestellt wird. Theoretisch haben britische Behörden das erste Zugriffsrecht, doch die Praxis zeigt, dass die USA bei einer Vielzahl von Delikten die Zuständigkeit übernehmen.Beispiele für Umgehung des britischen Rechts
Die 'Guardian' identifizierte Verurteilungen unter anderem wegen sexueller Übergriffe, Pädophilie, Gewalttaten und Trunkenheit am Steuer. Die Prozesse finden hinter den Mauern von US-Militärbasen statt. Ein Präzedenzfall mit tödlichem Unfall zeigt, dass der Anspruch der USA gerichtlich zurückgewiesen werden kann.Keine Statistik über Zuständigkeitskonflikte
Britische Behörden führen keine Statistik über Fälle, in denen sie trotz US-Interesse die Strafverfolgung übernehmen. Das Pentagon argumentiert, dass ein einheitliches Militärrechtssystem unabdingbar für Disziplin sei.Das könnte Sie auch interessieren
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