USA und Großbritannien sinken in Korruptionswahrnehmungsindex auf Tiefststände
Wichtige Fakten
- • USA auf Platz 29 mit niedrigster Punktzahl von 64 im Index.
- • Großbritannien fiel seit 2015 von Platz 7 auf Platz 20.
- • Nur sieben Länder erreichten 80 oder mehr Punkte im Index.
- • Dänemark führt Index zum achten Mal in Folge an.
- • Südsudan und Somalia bilden Schlusslicht des Rankings.
Rückgang in etablierten Demokratien
Die USA und Großbritannien haben im Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) von Transparency International neue Tiefststände erreicht. Die USA fielen auf Platz 29 mit einer Punktzahl von 64 – ihrem niedrigsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen – während Großbritannien von Platz 7 im Jahr 2015 auf Platz 20 im Jahr 2025 abgerutscht ist. Insgesamt verschlechterten sich 50 Länder, während nur 31 ihre Werte verbesserten.
Besorgniserregende Trends
Transparency International warnt vor einem „besorgniserregenden Trend“ des Rückgangs in etablierten Demokratien, der durch politische Spenden, Zugang gegen Geld und staatliche Angriffe auf Aktivisten und Journalisten vorangetrieben wird. In Großbritannien wurden Rekordausgaben im Wahlkampf und große Einzelspenden an die Konservativen und Labour kritisiert. In den USA werden unter der zweiten Trump-Präsidentschaft die Einschränkung unabhängiger Stimmen und die Politisierung von Justizentscheidungen als problematisch angesehen.
Globale Entwicklung
Dänemark führt den Index zum achten Mal in Folge an, gefolgt von Finnland, Singapur, Neuseeland, Norwegen, Schweden und der Schweiz. Am Ende der Tabelle stehen Südsudan und Somalia. Transparency International betont, dass starke, unabhängige Institutionen und prinzipientreue Führung nötig sind, um die globalen Herausforderungen wie bewaffnete Konflikte und die Klimakrise zu bewältigen.
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