USA und Iran: Waffenruhe steht vor dem Zusammenbruch
Wichtige Fakten
- • Iran droht bei neuem Angriff mit Urananreicherung auf 90%.
- • Israel will hochangereichertes Uran aus Iran entfernen.
- • Netanjahu: Krieg erst beendet, wenn iranisches Uran außer Landes ist.
- • Trump: Waffenruhe nur noch ‚1% Überlebenschance‘.
Keine Fortschritte in den indirekten Verhandlungen
Die indirekten Verhandlungen zwischen den USA und Iran zur Beendigung des Kriegs im Nahen Osten kommen nicht voran. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die seit April bestehende Waffenruhe als „massiv lebenserhaltend“ und gab ihr eine Überlebenschance von nur einem Prozent. Er warf der iranischen Führung vor, unzuverlässig zu sein und Zusagen zu brechen. Iran wies die Vorwürfe zurück und bestritt, einer Ausfuhr von angereichertem Uran zugestimmt zu haben.
Neue Eskalation der Rhetorik
Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf drohte mit Vergeltung für jegliche Angriffe, bekräftigte aber Verhandlungsbereitschaft. Ein ranghoher iranischer Funktionär warnte, Iran könne bei einem erneuten Angriff Uran auf 90% anreichern – Waffenqualität. Gleichzeitig betonte Israel: Der Krieg sei erst beendet, wenn das hochangereicherte Uran außer Landes sei.
Iranische Friedensbedingungen
Iran legte einen Friedensplan vor, der Reparationen, Souveränität über die Straße von Hormus, ein Ende der Sanktionen und Freigabe beschlagnahmter Vermögenswerte fordert. Trump wies das Angebot umgehend als „völlig inakzeptabel“ und „Müll“ zurück. Aus Teheran hieß es, der Vorschlag sei „verantwortungsvoll“.
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