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International 14.06.2026, 09:18 Aktualisiert: 14.06.2026, 23:01

Friedensabkommen zwischen USA und Iran verkündet, aber Streitpunkte bleiben

Pakistan vermittelte Rahmenabkommen, Unterzeichnung am 19. Juni in der Schweiz.

Wichtige Fakten

  • Pakistan vermittelte Rahmenabkommen, Unterzeichnung am 19. Juni in der Schweiz.
  • Trump ordnete Öffnung der Straße von Hormus und Aufhebung der Seeblockade an.
  • Iran beharrt auf „iranischen Regelungen“ für die Straße von Hormus mit Gebühren.
  • Irland lehnt Verknüpfung der Fronten ab, Israel greift Hisbollah an.
  • Iranische Hardliner protestieren gegen das Abkommen als Kapitulation.

Rahmenabkommen erzielt, aber Unterzeichnung verzögert sich

Nach tagelangen Vermittlungsbemühungen haben die USA und Iran ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges erzielt. Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif und US-Präsident Donald Trump bestätigten die Einigung am Sonntagabend. Die offizielle Unterzeichnungszeremonie soll am 19. Juni in der Schweiz stattfinden. Die Einigung sieht die sofortige Öffnung der Straße von Hormus und die Aufhebung der US-Seeblockade iranischer Häfen vor. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums schloss eine Unterzeichnung am Sonntag jedoch aus, und Israel griff den Südlibanon an, was die Spannungen zeitweilig eskalieren ließ.

Harte Position und interne Opposition

Iranische Hardliner lehnen das Abkommen vehement ab, da sie um das Druckmittel der Straße von Hormus fürchten. Der stellvertretende iranische Außenminister Kasem Gharibabadi betonte, die Durchfahrt werde unter „iranischen Regelungen“ in Koordination mit Oman erfolgen und möglicherweise Gebühren erheben. Katar vermittelt in Teheran, die USA verlangen mautfreie Durchfahrt. Der Streit um die Details schwelt weiter und wird erst durch technische Gespräche innerhalb von 60 Tagen endgültig geregelt.

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