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International 08.05.2026, 05:04 Aktualisiert: 08.05.2026, 10:01

Erneute Gefechte zwischen USA und Iran in der Straße von Hormus trotz Waffenruhe

Iran griff drei US-Zerstörer mit Raketen und Drohnen an, die wurden abgewehrt.

Wichtige Fakten

  • Iran griff drei US-Zerstörer mit Raketen und Drohnen an, die wurden abgewehrt.
  • USA attackierten als Vergeltung iranische Raketenstellungen und Kommandozentren.
  • Iran beschuldigt USA, einen Öltanker und zivile Gebiete angegriffen zu haben.
  • VAE meldeten Abwehr iranischer Raketen- und Drohnenangriffe am Morgen.
  • Trump bezeichnete die US-Angriffe als „Lieblingstätscheln“, Iran droht mit Härte.

Gefechte trotz Waffenruhe

Trotz einer seit gut einem Monat geltenden Waffenruhe lieferten sich die USA und Iran in der Straße von Hormus erneut heftige Gefechte. Laut CENTCOM durchquerten drei US-Lenkwaffenzerstörer die Meerenge, als iranische Kräfte sie mit Raketen, Drohnen und Schnellbooten angriffen. Die US-Streitkräfte neutralisierten die Bedrohungen und vergalten mit Angriffen auf iranische Raketen- und Drohnenabschussrampen, Kommandozentralen und Aufklärungsposten.

Gegensätzliche Darstellungen der Konfliktparteien

Iran wirft den USA einen Verstoß gegen die Waffenruhe vor. Ein Öltanker und zivile Gebiete auf der Insel Gheschm seien angegriffen worden, woraufhin die iranischen Streitkräfte US-Kriegsschiffe attackierten. Die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten, die Luftverteidigung wehre erneut Raketen- und Drohnenangriffe ab. Unabhängig überprüfbar sind die Angaben nicht.

Politische Reaktionen und Ausblick

US-Präsident Donald Trump betonte in einem Interview, die Waffenruhe sei weiterhin in Kraft, und bezeichnete die US-Angriffe als „kleines, spielerisches Tätscheln“. Auf Truth Social drohte er Iran mit härteren Schlägen, falls kein Friedensabkommen schnell unterzeichnet werde. Eine von Pakistan vermittelte 14-Punkte-Vereinbarung stellt die Weichen für eine Debatte. Der iranische Parlamentsausschuss für Nationale Sicherheit warnte vor einer „härteren Antwort“. Die Ölpreise stiegen aufgrund der Unsicherheiten.

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