USA verschärfen Einreisebestimmungen für Touristen
Wichtige Fakten
- • Touristen müssen Social-Media-Aktivitäten der letzten 5 Jahre offenlegen.
- • Persönliche Daten wie Telefonnummern und E-Mail-Adressen sind erforderlich.
- • Die Einspruchsfrist für die neuen Regeln ist bereits abgelaufen.
- • Die USA haben Visaverfahren für 75 Staaten ausgesetzt.
- • Die Maßnahmen zielen auf nationale Sicherheit unter der Trump-Regierung.
Verschärfte Einreisebestimmungen
Die USA planen unter der Trump-Regierung strengere Einreisebestimmungen für Touristen, die voraussichtlich bald in Kraft treten. Laut Plänen des US-Heimatschutzministeriums müssen Touristen aus vielen Ländern, darunter Deutschland, künftig bei der visumsfreien Einreise über ESTA ihre Social-Media-Aktivitäten der letzten fünf Jahre offenlegen, einschließlich Konten bei Plattformen wie Instagram, Facebook oder X. Die Einspruchsfrist für diese Änderungen ist bereits abgelaufen.
Umfangreiche Datenerfassung
Zusätzlich sollen Antragsteller umfangreiche persönliche Daten angeben, wie Telefonnummern der letzten fünf Jahre, E-Mail-Adressen der letzten zehn Jahre und detaillierte Informationen zu Familienmitgliedern. Diese Maßnahmen sind Teil einer verschärften Migrations- und Sicherheitspolitik, die darauf abzielt, die USA vor "ausländischen Terroristen und anderen Bedrohungen der nationalen Sicherheit" zu schützen.
Auswirkungen auf Tourismus und Visa
Die USA haben bereits Visaverfahren für 75 Staaten ausgesetzt, darunter 17 WM-Teilnehmerländer, was Reisen für Fans erschwert. Gleichzeitig verzeichnet die US-Tourismusbranche einen Rückgang internationaler Übernachtungsgäste um über fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr, mit deutlichen Einbrüchen aus Ländern wie Kanada, Deutschland und Frankreich. Trotz dieser Trends hofft die Branche auf ein "Jahrzehnt des Wachstums" durch Großereignisse wie die FIFA-WM und Olympische Spiele.
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