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Verfassungsschutz warnt vor Phishing-Angriff auf Signal-Nutzer
Signal-Nutzer sind von einem Phishing-Angriff betroffen.
Wichtige Fakten
- • Signal-Nutzer sind von einem Phishing-Angriff betroffen.
- • Angreifer täuschen mit gefälschten Bots und Nachrichten von Signal.
- • Verfassungsschutz und BSI bitten betroffene Nutzer um Kontaktaufnahme.
- • Der Angriff zielt auf Politiker, Militärs und Journalisten in Europa.
- • Es besteht der Verdacht auf staatlich gesteuerte Angriffe.
- • Der Angriff umfasst falsche Hinweise auf Kontohackings und Neuregistrierungen.
Die Messenger-App Signal, bekannt für ihre Sicherheitsfeatures, steht aktuell im Fokus eines massiven Phishing-Angriffs. Der Bundesverfassungsschutz warnt nun besonders eindringlich, da Angreifer versuchen, über gefälschte Signal-Chat-Bots an sensible Informationen wie die Benutzer-PIN zu gelangen. Die Angreifer behaupten in täuschend echten Nachrichten, dass Benutzerkonten gehackt wurden und dass eine Neuregistrierung erforderlich sei. Besonders heimtückisch ist, dass die Nachrichten den Eindruck erwecken, nur mit Signal sollte kommuniziert werden. Verfassungsschutz und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rufen alle betroffenen Nutzer dazu auf, umgehend Kontakt mit den Behörden aufzunehmen. Obwohl die Urheber nicht direkt benannt werden, vermuten die Behörden staatlich gesteuerte Akteure, da die Angriffe vornehmlich auf prominente europäische Persönlichkeiten aus Politik, Militär und Medien abzielen. Nähere Informationen sind auf den Webseiten der Sicherheitsbehörden abrufbar.
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