Verdi-Warnstreiks legen öffentlichen Nahverkehr am Freitag und Samstag lahm
Wichtige Fakten
- • Verdi ruft zu bundesweiten Warnstreiks am Freitag und Samstag im ÖPNV auf.
- • Busse, Tram- und U-Bahnen sind betroffen, Deutsche Bahn-Züge fahren normal.
- • Etwa 100.000 Beschäftigte sind in dieser Tarifrunde bundesweit involviert.
- • Verdi fordert bessere Arbeitsbedingungen wie kürzere Wochenarbeitszeiten und höhere Zuschläge.
- • In fünf Bundesländern werden zusätzlich höhere Löhne verhandelt.
Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr
Die Gewerkschaft ver.di hat zu bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aufgerufen, die am Freitag und teilweise am Samstag stattfinden sollen. In fast allen Bundesländern werden Busse, Tram- und U-Bahnen betroffen sein, während die Deutsche Bahn mit Regionalzügen, Fernverkehr und S-Bahnen nicht streikt. Die genauen Streikzeiten variieren je nach Region und Verkehrsunternehmen, wobei Entscheidungen für Baden-Württemberg und Hamburg noch ausstehen. Insgesamt sind etwa 100.000 Beschäftigte in dieser Tarifrunde involviert.
Auswirkungen und Verhandlungsstand
Die Warnstreiks dürften den öffentlichen Nahverkehr in großen Teilen Deutschlands nahezu komplett zum Erliegen bringen, ähnlich wie beim ersten bundesweiten Streik am 2. Februar, was zu erhöhtem Autoverkehr und Staus führen kann. In den Tarifverhandlungen, die mit kommunalen Arbeitgeberverbänden geführt werden, fordert ver.di deutlich bessere Arbeitsbedingungen, einschließlich kürzerer Wochenarbeitszeiten, längeren Ruhezeiten und höheren Zuschlägen für Nacht- und Wochenendarbeit. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und Hamburg werden zusätzlich höhere Löhne verhandelt. Bisher kam es laut Gewerkschaft und Arbeitgebern zu wenig Fortschritt in den Gesprächen.
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