Verzögerung bei der Sanierung der Bahnstrecke Hamburg-Berlin
Wichtige Fakten
- • Die Sanierung verzögert sich wegen Dauerfrost und Schnee seit Dezember.
- • Ursprünglich war die Wiedereröffnung für Ende April 2026 geplant.
- • Die Strecke ist seit August 2025 gesperrt und wird umgeleitet.
- • Täglich nutzen etwa 30.000 Fahrgäste im Fernverkehr die Verbindung.
Verzögerung der Sanierung
Die Deutsche Bahn hat angekündigt, dass sich die Sanierung der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin auf unbestimmte Zeit verzögert. Ursprünglich sollte die Strecke Ende April 2026 wieder freigegeben werden, doch aufgrund des stärksten Wintereinbruchs seit über 15 Jahren in der Region können seit Ende Dezember wichtige Arbeiten wie das Verlegen von Kabeln für Signaltechnik nicht durchgeführt werden, da der Boden bis zu 70 Zentimeter tief gefroren ist.
Auswirkungen auf den Verkehr
Die 280 Kilometer lange Strecke ist seit August 2025 für eine Generalsanierung gesperrt, die als dringend notwendig gilt, um das Verkehrsaufkommen zu bewältigen. Der Fernverkehr wird über Stendal und Uelzen umgeleitet, was die Fahrtzeit im Schnitt um 45 Minuten verlängert und die Verbindungen reduziert. Täglich nutzen etwa 30.000 Fahrgäste im Fernverkehr diese wichtige Pendlerstrecke.
Größerer Modernisierungsplan
Die Sanierung ist Teil einer größeren Initiative der Bahn, bis 2036 mehr als 40 vielbefahrene Schienenkorridore zu modernisieren. Die Bahn hofft, durch zusätzliche Anstrengungen den Rückstand zu verringern, muss jedoch bis Mitte März ein neues Konzept für die Inbetriebnahme vorlegen, nachdem sich die Arbeiten voraussichtlich um mindestens sechs Wochen verzögern.
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