Vierfacher Weltmeister im Para-Surfen: „Behinderung hat mein Leben bereichert“
Wichtige Fakten
- • Llywelyn Williams verlor 2011 nach einem Unfall sein rechtes Bein.
- • Er wurde vierfacher Weltmeister im adaptiven Surfen.
- • Surfen war entscheidend für seine Rehabilitation nach der Amputation.
- • Er finanziert seine Wettkampfteilnahmen selbst.
- • Er setzt sich für die Aufnahme des Para-Surfens ins Paralympics-Programm ein.
Vom Unfall zum Weltmeister
Llywelyn Williams verlor 2011 im Alter von 16 Jahren nach einem Autounfall sein rechtes Bein. Der Verlust des Beins war notwendig, um sein Leben zu retten. Doch der Surfsport half ihm, sich zu rehabilitieren. Schon im Krankenhaus träumte er davon, wieder ins Wasser zu gehen, und setzte sich das Ziel, in Australien zu surfen. Seine Freunde trugen ihn nach der Amputation ins Meer, was seine Mutter als „wunderbaren Moment“ beschreibt.
Erfolge im adaptiven Surfen
Williams, auch Sponge genannt, wurde vierfacher Weltmeister im adaptiven Surfen. Im März gewann er die Bright Sky Australian Pro Adaptive Surfing Championship als Knie-Surfer und im Mai belegte er den dritten Platz bei den North Shore Prosthetics Hawaiian Surfing Championships. Er finanziert seine Teilnahme an Wettkämpfen selbst und wird dabei von seiner Familie unterstützt.
Engagement für den Sport
Neben seinen sportlichen Erfolgen setzt sich Williams zusammen mit anderen dafür ein, dass adaptives Surfen in das Programm der Paralympischen Spiele aufgenommen wird. Er betont, dass Behinderung sein Leben bereichert hat und dass mit einer Behinderung alles möglich ist.
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