Villawood: Schwere Missstände im australischen Abschiebezentrum
Wichtige Fakten
- • Bericht kritisiert offenen Drogenhandel in Villawood.
- • Kinder monatelang isoliert ohne Schulbildung.
- • Personalmangel führt zu Sicherheitsproblemen und Not.
- • 78 Betten wegen Brandschäden außer Betrieb.
Missstände im Detail
Ein Bericht des unabhängigen Nationalen Präventionsmechanismus (NPM) zeigt alarmierende Zustände im australischen Abschiebezentrum Villawood. Drogen werden offen gehandelt, und es werden improvisierte Waffen hergestellt. Viele Insassen schlafen aus Angst vor Gewalt in überwachten Gemeinschaftsbereichen statt in ihren Zimmern.
Kinder in Gefahr
Besorgniserregend ist die andauernde Inhaftierung von Kindern, die monatelang isoliert und vom Schulunterricht ausgeschlossen werden. Der Ombudsmann warnt vor langfristigen psychologischen Schäden für die betroffenen Kinder und fordert dringende Maßnahmen.
Überlastetes Personal
Der Bericht deckt außerdem gravierenden Personalmangel auf, der zu Sicherheitslücken und Vorfällen wie einem Brand im Personalbereich führte. Der Ombudsmann sieht die Mindeststandards für Sicherheit und Fürsorge nicht erfüllt und verlangt unverzügliche Abhilfe.
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