VW-Sparkurs: Werksschließungen wohl vom Tisch?
Wichtige Fakten
- • Volkswagen plant den Abbau von rund 100.000 Arbeitsplätzen.
- • Werke in Zwickau, Emden, Neckarsulm und Hannover sind gefährdet.
- • Konzernchef Blume will intelligentiere Lösungen statt Werkschließungen.
- • Die Produktionskosten in Deutschland sanken um 20 Prozent.
- • Der Aufsichtsrat lehnte einen vorherigen Sparkatalog ab.
VW-Krise: Sparkurs ohne Arbeitplatzgarantie
Volkswagen befindet sich in einer tiefgreifenden Krise. Nachdem über Monate über einen radikalen Sparkatalog gestritten wurde, kündigt Konzernchef Oliver Blume nun an, Fabrikschließungen vermeiden zu wollen. Das Arbeitsplatzprogramm sieht einen signifikanten Personalabbau von bis zu 120.000 Stellen weltweit vor, insbesondere in der Management-Ebene sollen Hunderte Posten gestrichen werden. Die besonders betroffenen Werke in Zwickau, Emden, Neckarsulm und Hannover versucht der Konzern unter anderem durch die Ansiedlung von Rüstungsfirmen sowie den Bau von China-Modellen zu stabilisieren. Blumes jüngste Sparkampagne zeige angeblich erste Erfolge: Mit einem neuen ID. Polo wurden hohe Verkaufszahlen erzielt. Allerdings haben geopolitische Spannungen drastische negative Auswirkungen. Im Aufsichtsrat wurde bereits ein erster Sparplan des Vorstandes offenbar abgelehnt, was zeigt, wie angespannt die Mehrheitsverhältnisse im neuen VW-Großaktioncrsrat sind.
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