Waldbrände in Südfrankreich vertreiben 20.000 Menschen
Wichtige Fakten
- • Etwa 10.000 Touristen und 12.000 Einwohner evakuiert.
- • Über 3.400 Hektar Land in der Gironde zerstört.
- • 700 Feuerwehrleute und vier Löschflugzeuge im Einsatz.
- • Zwei Feuerwehrleute bei einem Einsatz nahe Bordeaux gestorben.
- • Polizei prüft Arbeitsmaschine als Brandursache bei Saumos.
Massenevakuierungen fortgesetzt
In der Region Gironde im Südwesten Frankreichs hat sich die Zahl der Evakuierten auf etwa 20.000 erhöht, darunter rund 10.000 Urlauber in Campingplätzen nahe Arcachon-Bucht. Der Feuerwehrchef beschreibt die Situation als unberechenbar; das Feuer nahe Saumos zerstörte 3.400 Hektar. Einheimische berichten von panischen Evakuierungen bei fallendem Ruß. Bisher keine Verletzten.
Zwei Feuerwehrleute tot
Zwei Feuerwehrleute kamen bei einem separaten Brand nahe Bordeaux ums Leben; der Innenminister würdigte sie mit tiefer Dankbarkeit. In Italien starb ein weiterer Feuerwehrmann auf Sizilien, auf der Insel gab es über 350 Brände. In Spanien durften Evakuierte teilweise heimkehren, doch der Brand in Almorox um 890 Hektar gilt als noch nicht unter Kontrolle.
Hitzewelle und Klimawandel als Treiber
Europa erlebt intensive Hitzewellen Folge; der Mittelmeerraum weist bis zu 5 °C über normale Meerestemperaturen auf. In Frankreich gab es 2026 über 12.500 Brände. Experten warnen vor „Dante-Szenarien“ wie in Australien.
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