Waldbrand am Gardasee: Hitze erschwert Löschmaßnahmen
Wichtige Fakten
- • Waldbrand am Gardasee in Tignale wütet seit Freitagabend.
- • Hitze und Wind erschweren die Löscharbeiten erheblich.
- • Über 200 Menschen, darunter Urlauber, wurden evakuiert.
- • In ganz Italien gilt wegen Hitze und Trockenheit Alarmstufe Rot.
- • Löschflugzeuge und Hubschrauber im Einsatz, Brandursache unklar.
Lage am Gardasee
Am Gardasee in Italien kämpft die Feuerwehr gegen einen Waldbrand, der am Westufer in der Gemeinde Tignale ausgebrochen ist. Meterhohe Flammen und starker Wind machen die Löscharbeiten äußerst schwierig. Das Feuer breitete sich in der Nacht zum Freitag rasant aus, etwa 200 Menschen – darunter Urlauber aus einer Ferienanlage – mussten vorübergehend in Sicherheit gebracht werden.
Unterstützung aus der Luft und Schutzmaßnahmen
Laut Feuerwehr konzentrieren sich die Arbeiten am Vormittag darauf, die Feuerfronten einzudämmen und Wohnhäuser zu schützen. Zahlreiche Einsatzkräfte sind vor Ort, unterstützt von Löschflugzeugen und Hubschraubern. Die Brandursache ist noch unklar.
Italien unter Hitzewelle
Der Gardasee-Brand ereignet sich vor dem Hintergrund einer anhaltenden Hitzewelle in Italien mit Temperaturen über 40 Grad. In fast allen Großstädten gilt Alarmstufe Rot, da die extreme Hitze eine akute Gesundheitsgefahr darstellt. Flüsse wie der Po führen nur noch wenig Wasser. Eine Abkühlung ist laut Prognosen erst Mitte September zu erwarten.
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