Weltweite Waldbrände 2025: Weniger Fläche, aber verheerendere Schäden
Wichtige Fakten
- • 335 Millionen Hektar verbrannt – zweitniedrigster Wert seit 2002.
- • Verheerende Brände 2025 in Kalifornien, Kanada, Europa und Südkorea.
- • Feuer verursachten über 38 % der Versicherungsschäden durch Wetterkatastrophen.
- • Klimawandel erhöht Extremwetterbedingungen für Brände drastisch.
Eine neue Studie zeigt, dass 2025 weltweit weniger Fläche brannte als im langjährigen Durchschnitt – insgesamt 335 Millionen Hektar, der zweitniedrigste Wert seit 2002. Dennoch waren die Brände in wohlhabenderen Regionen wie Kalifornien, Kanada, Europa und Südkorea besonders verheerend. Die Palisades- und Eaton-Feuer in Los Angeles zählen zu den zerstörerischsten in der US-Geschichte, während Südkorea die schwerste und tödlichste Feuersaison erlebte. Auch ein „Megafeuer“ in Schottland verbrannte über 100.000 Hektar – ein Rekord für Großbritannien.
Die Studie führt den Rückgang der globalen Brandfläche vor allem auf die Ausweitung von Landwirtschaft in Afrika zurück, die Landschaften fragmentiert und somit die Ausbreitung von Savannenbränden eindämmt. Gleichzeitig treibt die Klimaerwärmung extreme Wetterbedingungen wie Dürre, Trockenheit und starke Winde voran, die Brände explosiver machen. In Südkalifornien und Südkorea führten diese Faktoren zu massiven Evakuierungen und Infrastrukturschäden. Die Experten warnen, dass die Diskrepanz zwischen der abnehmenden Brandfläche und den zunehmenden Schäden in besiedelten Gebieten wächst.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.