David Sullivan tritt als West-Ham-Chef zurück - BBC-Panorama-Recherche
Wichtige Fakten
- • BBC Panorama und The Times veröffentlichen am Montag Vorwürfe.
- • Sullivan bestreitet die Vorwürfe und verklagt Medien.
- • West Ham stieg kürzlich aus der Premier League ab.
- • Sullivan bleibt größter Aktionär des Vereins.
- • Karim Virani übernimmt interimistisch die Führung.
Rücktritt nach Medienrecherche
David Sullivan, Mitbesitzer von West Ham United, ist mit sofortiger Wirkung von seinen Ämtern als Joint-Chairman und Direktor zurückgetreten. Grund ist eine gemeinsame Recherche von BBC Panorama und der Zeitung The Times, die schwerwiegende Vorwürfe aus seinem Privatleben ans Licht bringt. Die Veröffentlichung ist für Montag geplant. Sullivan bestreitet die Vorwürfe, die er als historisch und falsch bezeichnet, und kündigt rechtliche Schritte gegen die BBC und andere Medien an.
Folgen für den Verein
Der Rücktritt erfolgt in einer ohnehin schwierigen Zeit für den Klub, der in der abgelaufenen Saison aus der Premier League abgestiegen ist und zahlreiche Proteste von Fans erlebt hatte. Bereits im April war die langjährige Vizepräsidentin Karren Brady zurückgetreten. Interims-CEO Karim Virani übernimmt die Leitung des Tagesgeschäfts. Sullivan bleibt als größter Aktionär eng mit dem Verein verbunden, nennt aber persönliche Vorwürfe als Grund für seinen Rücktritt.
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