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Politik 15.06.2026, 12:58 Aktualisiert: 15.06.2026, 18:02

WM-Teilnahme Irans von politischen Spannungen überschattet

Irans WM-Team musste kurzfristig nach Mexiko umziehen wegen Visa-Problemen in den USA.

Wichtige Fakten

  • Irans WM-Team musste kurzfristig nach Mexiko umziehen wegen Visa-Problemen in den USA.
  • Exil-Iraner protestierten in Los Angeles gegen die iranische Führung bei WM-Spielen.
  • Iran droht Spielfeldverlassen an, falls alte iranische Flagge gezeigt oder Parolen gerufen werden.

Politischer und sportlicher Balanceakt für Irans WM-Team

Die Teilnahme des iranischen Nationalteams an der Fußball-WM in den USA ist von schweren politischen Spannungen begleitet. Seit dem Beginn des Krieges zwischen Iran und den USA ist die Mannschaft mit politischen Protesten der Exil-Iraner und Visastreitigkeiten konfrontiert. Der iranische Fußballverband verlegte sein Quartier kurzfristig nach Tijuana, da Visa erst spät ausgestellt wurden. Mehreren Betreuern wurde sogar die Einreise verweigert. Die Auseinandersetzung um politische Symbole wie die alte iranische Flagge dominierte die Vorbereitung.

Proteste und Drohungen vor dem Turnierstart

In Los Angeles demonstrierten Exil-Iraner mit der Löwe-und-Sonne-Flagge gegen das Regime. Sie forderten die FIFA zu Sanktionen auf. Der iranische Verband drohte, das Spielfeld zu verlassen, sollte die alte Flagge gezeigt werden. FIFA-Präsident Infantino betonte das verbindende Element des Sports. Dennoch bleibt die politische Dimension der WM für Iran kaum ausblendbar.

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