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International 12.07.2026, 02:55 Aktualisiert: 12.07.2026, 06:00

Zehntausende Migranten verlassen Südafrika aus Angst vor Gewalt

Tens of thousands of migrants are leaving South Africa fearing xenophobic violence.

Wichtige Fakten

  • Tens of thousands of migrants are leaving South Africa fearing xenophobic violence.
  • Many return to Zimbabwe and Malawi with only their bare essentials.
  • Simbabwes Regierung hilft bei der Rückholung, bietet aber kaum Jobs.
  • Malawi charterte Busse für die Rückkehr seiner Staatsbürger.
  • An den Grenzen warten weitere Zehntausende auf Ausreise.

Flucht vor fremdenfeindlicher Gewalt

Zehntausende Migranten verlassen Südafrika aus Angst vor fremdenfeindlicher Gewalt. Viele sind in ihre Herkunftsländer wie Simbabwe oder Malawi zurückgekehrt – oft ohne Habseligkeiten. In Südafrika werden seit Wochen Migranten ohne gültige Papiere attackiert. Die Ankunft der Rückkehrer stellt die ohnehin schwachen Wirtschaften vor große Herausforderungen.

Rückkehr ohne Perspektive

In Simbabwe etwa ist der 2017 nach Südafrika ausgewanderte Takesure Nyawo zurückgekehrt, nachdem bewaffnete Angreifer sein Haus ausgeraubt hatten. Er steht nun ohne Job da. Auch in Malawi berichten Rückkehrer wie die vierfache Mutter Hawa Troko von einer ungewissen Zukunft. Simbabwes Regierung organisiert Rücktransporte, kann jedoch kaum Arbeit vermitteln. An den Grenzen warten weitere Zehntausende auf ihre Ausreise.

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