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Politik 27.07.2026, 06:48 Aktualisiert: 27.07.2026, 23:01

Selenskyj in London: Burnham sagt „100 Prozent" Unterstützung zu

Selenskyj ist erster ausländischer Besucher von Premier Burnham.

Wichtige Fakten

  • Selenskyj ist erster ausländischer Besucher von Premier Burnham.
  • Burnham erklärte: „Großbritannien steht zu 100 Prozent an der Seite der Ukraine."
  • UK gibt geistiges Eigentum des Störsystems Stone Cloak an Ukraine.
  • Die Ukraine kann Stone Cloak künftig selbst in großem Maßstab herstellen.
  • Selenskyj reist nach London weiter zu Gesprächen mit US-Präsident Trump.

Erster internationaler Besuch für Burnham

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist am Montag zu Gesprächen mit dem neuen britischen Premierminister Andy Burnham in London eingetroffen. Es ist der erste internationale Besuch seit Burnhams Amtsantritt vor einer Woche, was die enge Partnerschaft beider Länder unterstreicht. Auf einem Marinestützpunkt in Portsmouth erklärte Burnham: „Großbritannien steht zu 100 Prozent an der Seite der Ukraine – solange es dauert.“

Militärtechnologie: Stone Cloak wird an Ukraine weitergegeben

Burnham kündigte an, dass Großbritannien der Ukraine die Nutzung der geistigen Eigentumsrechte an dem elektronischen Störsystem „Stone Cloak“ gestattet. Die tabletgroßen Geräte blockieren Drohnendetektion, sodass die Ukraine diese Technologie künftig in großem Maßstab selbst herstellen kann. Das Verteidigungsministerium hat bereits tausende Stück geliefert. Die Technologie soll auch in die nächste Generation britischer Langstreckenwaffen eingebaut werden.

Marinemanöver und politische Botschaften

Die beiden Führungskräfte besuchten zusammen über 200 ukrainische Soldaten, die an der Übung Sea Breeze teilgenommen haben, und diskutierten über Minenabwehr und die Steigerung der Kampfkraft. Zudem bekräftigte Burnham die britische Unterstützung für einen „vollständigen und bedingungslosen Waffenstillstand“. Selenskyj betonte, die Beziehung zwischen der Ukraine und Großbritannien sei „stärker denn je“. Von London aus reist Selenskyj weiter nach Washington, wo am Dienstag ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump geplant ist.

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