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International 12.04.2026, 06:41 Aktualisiert: 12.04.2026, 18:07

Zyklon Vaianu trifft Neuseelands Nordinsel - Schäden geringer als befürchtet

Zyklon Vaianu traf mit Windböen bis 130 km/h auf die Nordinsel, wurde als 'lebensgefährlich' beschrieben.

Wichtige Fakten

  • Zyklon Vaianu traf mit Windböen bis 130 km/h auf die Nordinsel, wurde als 'lebensgefährlich' beschrieben.
  • Hunderte Menschen wurden evakuiert, darunter 270 Grundstücke in Whakatane, und etwa 5.000 Haushalte hatten Stromausfälle.
  • Notstandserklärungen und Rote-Warnungen wurden ausgegeben, aber es gab keine Berichte über Tote oder Verletzte.
  • Der Schaden war geringer als erwartet, da der Sturm östlicher verlief und Auckland verschonte.
  • Der Zyklon erinnerte an Zyklon Gabrielle 2023, der 11 Todesopfer forderte.

Übersicht des Ereignisses

Zyklon Vaianu ist auf die Nordinsel Neuseelands getroffen und hat Überschwemmungen, Stromausfälle und Evakuierungen verursacht. Der neuseeländische Wetterdienst MetService beschrieb das System als 'lebensgefährlich' mit Windböen von bis zu 130 km/h, starkem Regen und hohem Wellengang. Mehrere Regionen wurden unter Notstandserklärungen gestellt, und Rote-Warnungen wurden für extreme Wetterbedingungen ausgegeben. Laut Tagesschau sind die Schäden jedoch geringer ausgefallen als zunächst befürchtet, und es gibt keine Berichte über Verletzte.

Auswirkungen und Reaktionen

Hunderte Bewohner mussten evakuiert werden, darunter 270 Grundstücke im Whakatane District, und etwa 5.000 Haushalte waren von Stromausfällen betroffen, wobei die Versorgung für rund 2.000 wiederhergestellt wurde. Der Minister für Notfallmanagement, Mark Mitchell, erklärte, der Sturm habe nicht die erwartete Intensität erreicht, was gute Nachrichten sei. Die neuseeländische Verteidigungsstreitkraft wurde zur Unterstützung eingesetzt, und Feuerwehr und Notdienste bearbeiteten über 100 Einsätze aufgrund von Windschäden und Überschwemmungen. Air New Zealand strich mehr als 90 Flüge, hauptsächlich von regionalen Flughäfen.

Entwicklung und Prognose

Der Zyklon bewegte sich ostwärts und verschonte Auckland vor den schlimmsten Bedingungen, führte aber zu hohen Flutwellen und Küstenüberflutungen. MetService erwartet, dass sich die Bedingungen bald verbessern, warnte jedoch weiterhin vor lebensbedrohlichen Zuständen, insbesondere vor Überschwemmungen an der Küste und weiterem Starkregen. Der Zyklon erinnerte an Zyklon Gabrielle aus dem Jahr 2023, eine der schwersten Naturkatastrophen des Landes in diesem Jahrhundert.

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