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95% der Amateurtheater im Verband Berliner Amateurbühnen haben keine feste Spielstätte, was zu hohen Transportkosten führt.
Die Mieten für geeignete Bühnen liegen bei 15.000 bis 20.000 Euro, während Produktionskosten auf 3.000 bis 5.000 Euro geschätzt werden.
Der BDAT vertritt rund 2.500 Laienensembles mit etwa 200.000 Engagierten und fordert einen bundesweiten Fonds von 500.000 bis einer Million Euro.
Die Bundesregierung sieht auf absehbare Zeit keine Möglichkeit, zusätzliche Fördermittel für einen solchen Fonds bereitzustellen.
Eine seltene Ausnahme ist die seit den 80er-Jahren vertraglich gesicherte Kooperation zwischen der Neuköllner Oper und der Vineta-Bühne.
"Ohne zusätzliche staatliche Förderung und bezahlbare Räume müssen Amateurtheater weiter auf solidarische Profihäuser hoffen oder riskieren auszusterben."