Deutsche Exporte 2025 überraschend gestiegen
- • Die deutschen Exporte stiegen 2025 um 1,0 % auf 1,567 Billionen Euro.
- • Im Dezember 2025 kletterten die Exporte um 4,0 % auf 133,4 Milliarden Euro, der größte Anstieg seit Oktober 2021.
- • Exporte in die EU stiegen im Dezember um 3,1 %, in Drittstaaten um 5,0 %. Die Exporte in die USA stiegen um 8,9 % und nach China um 10,7 % im Dezember.
"Die Stimmung in der deutschen Exportwirtschaft hat sich Anfang 2026 leicht gebessert, die Unsicherheit bleibt jedoch hoch. Klare Signale für einen Aufwärtstrend im ersten Quartal 2026 fehlen."
Deutsche Wirtschaft 2025 leicht gewachsen – BIP plus 0,2 Prozent (vorläufig)
- • Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands wuchs 2025 laut Destatis um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr (vorläufige Daten).
- • Die Zahlen wurden in Berichten am 15. Januar 2026 veröffentlicht und beruhen auf vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamts.
- • Destatis-Präsidentin Ruth Brand erklärte, das Wachstum sei vor allem auf gestiegene Konsumausgaben privater Haushalte und des Staates zurückzuführen.
"Die kurzfristige Perspektive bleibt verhalten: Für 2026 rechnen viele Ökonomen mit moderatem Wachstum von rund einem Prozent, gestützt durch mehr Arbeitstage und staatliche Investitionen. Ein kräftiger, nachhaltiger Aufschwung ist nach Mehrheitserwartung erst ab 2027 zu erwarten, wenn staatliche Projekte voll greifen. Zugleich bleibt das Wachstum fragil, da Investitionen in Ausrüstungen und Bau schwach sind und die fiskalisch gestützte Erholung ohne begleitende Reformen und eine klare Strategie riskant bleibt."
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Chinas Handelsüberschuss 2025 erreicht neuen Rekord trotz Zollkonflikten
- • Chinas Exporte stiegen 2025 um 5,5 Prozent auf 3,8 Billionen Dollar.
- • Der Handelsüberschuss erreichte knapp 1,2 Billionen Dollar.
- • Der Handel mit Afrika und den ASEAN-Staaten wuchs stark.
"Chinas wirtschaftliche Stärke im Außenhandel wird weiter von strukturellen Problemen und globalen Handelskonflikten beeinflusst. Die USA bleiben ein herausfordernder Markt, fokussiert auf hohe Zölle. Jedoch wächst die Wichtigkeit anderer Märkte insbesondere in Afrika, Südostasien und Europa. Änderungen an Subventionen und Exportvergünstigungen deuten auf eine Anpassung Chinas an internationale Handelsbedingungen hin."