Iran: Araghtschi dementiert Hinrichtungen – USA verhängen neue Sanktionen gegen Führung
- • Stand: 15.01.2026 – Irans Außenminister Abbas Araghtschi sagte in einem Fox‑News‑Interview, es gebe keine Pläne für Hinrichtungen im Zusammenhang mit den Massenprotesten; er betonte, "Erhängen ist nicht in Frage" und dass der Iran "seit 20 Jahren bereit für Verhandlungen" mit den USA sei.
- • US‑Präsident Donald Trump sagte, er habe aus einer "zuverlässigen Quelle" die Information erhalten, dass die Tötungen im Iran aufgehört hätten; er drohte jedoch mit "sehr harten" Gegenmaßnahmen, sollten dennoch Hinrichtungen stattfinden.
- • Die iranische Justiz bestätigte im Staatsfernsehen, dass der 26‑jährige Erfan Soltani "nicht zum Tode verurteilt" worden sei; die ihm vorgeworfenen Anklagen ("Propaganda gegen das System", "Handlungen gegen die nationale Sicherheit") würden nach Angaben der Justiz nicht mit der Todesstrafe geahndet.
"Die neuen US‑Sanktionen gegen Schlüsselpersonen und Firmen verschärfen den Druck auf die Führung in Teheran und zielen auf Einnahmequellen aus dem Ölgeschäft ab. Kurzfristig dürfte das Regime weiter repressiv reagieren, da Justiz und Sicherheitsapparate schnelle Verfahren und harte Strafen fordern. Mittelfristig können die Sanktionen ökonomischen Druck erzeugen und die Handlungsoptionen der Führung einschränken, zugleich besteht aber das Risiko einer Gegenreaktion oder verstärkter innenpolitischer Repression. Diplomatische Signale (u. a. Araghtschis Dementi und Verhandlungsangebot) könnten militärische Eskalationen dämpfen, sind aber angesichts fehlender unabhängiger Kontrollen und der innenpolitischen Härte der Justiz unsicher."
Neue Eskalation der Proteste im Iran: Massenverhaftungen und drohende Hinrichtungen
- • Mindestens 2.571 Menschen sollen bei den Protesten im Iran getötet worden sein.
- • Amnesty International und andere Organisationen warnen vor ersten Hinrichtungen von Demonstrierenden.
- • US-Präsident Donald Trump hat 'sehr starke Maßnahmen' gegen den Iran angekündigt, falls Hinrichtungen stattfinden.
"Die Situation bleibt angespannt mit fortgesetzten Protesten und einer harten Reaktion der iranischen Regierung. Die Gefahr einer Eskalation des Konflikts besteht, falls die USA oder andere internationale Spieler eingreifen. Die Aussicht auf Veränderungen im Iran ist unklar, dennoch wächst der internationale Druck auf die Regierung in Teheran."
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Spannungen im Iran: Hinrichtungen vorerst ausgesetzt und mögliche Verhandlungen mit den USA
- • Seit dem 28. Dezember 2025 gibt es im Iran Massenproteste, ausgelöst durch eine Wirtschaftskrise.
- • Aktivisten berichten von mehr als 3.400 Toten während der Proteste.
- • Die iranische Regierung hat schnelle Schauprozesse und mögliche Hinrichtungen angekündigt, jedoch wurden die Hinrichtungen zuletzt auf Eis gelegt.
"Die unmittelbare Gefahr von Hinrichtungen scheint gebannt, da der iranische Außenminister Araghtschi andeutete, dass es keine Pläne dafür gibt. Gleichzeitig gibt es Signale der Verhandlungsbereitschaft mit den USA. Die internationale Gemeinschaft bleibt aufmerksam, während sich die geopolitische Lage weiter zuspitzt. Die wirtschaftlichen Indikatoren deuten auf eine mögliche Entspannung am Ölmarkt hin, doch bleibt die Situation volatil."