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In den nigerianischen Dörfern Woro und Nuku haben brutale Angriffe von bewaffneten Gruppen stattgefunden.
178 Opfer wurden allein im Dorf Woro identifiziert; die genaue Zahl der Opfer ist noch nicht vollständig bekannt.
Die angreifenden Gruppen, wahrscheinlich militante Islamisten, hatten ihre Ankunft schriftlich angekündigt.
Trotz Warnung hörten die Dorfbewohner nicht auf die Predigten der Angreifer, was eine Vergeltungsreaktion provoziert haben könnte.
Aktuell gibt es im Westen Nigerias Misstrauen gegenüber den Sicherheitskräften, was die Terrorabwehr erschwert.
Die US-Armee ist mit einem kleinen Militärteam in Nigeria, um die Terrorabwehr zu unterstützen.
Nach Aussagen eines Sicherheitsforschers könnten die Spannungen durch die Präsenz der USA verstärkt werden.
"Die Lage in Nigeria bleibt angespannt, da neue Gebiete von islamistischen Gruppen angegriffen werden und das Vertrauen in die Sicherheitskräfte schwindet. Die USA unterstützen Nigeria, jedoch besteht die Sorge, dass dies die Konflikte weiter verschärfen könnte."