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AfD-Fraktionsvize Stefan Keuter gibt Personalverantwortung nach Vetternwirtschaftsvorwürfen ab.
Keuter beschäftigte seine Partnerin im Bundestagsbüro, was rechtlich erlaubt aber innerparteilich kritisiert wurde.
Abgeordneter Jan Wenzel Schmidt wurde wegen parteischädigenden Verhaltens aus der AfD-Fraktion ausgeschlossen.
Schmidt hatte selbst Vetternwirtschaftsvorwürfe gegen Parteikollegen erhoben und von einer 'Beutegemeinschaft' gesprochen.
Die AfD-Fraktion verliert damit den zweiten Abgeordneten seit der Bundestagswahl und zählt nun 150 Mitglieder.
"Die Vetternwirtschaftsvorwürfe belasten die AfD-Spitze weiter und könnten weitere parteiinterne Konsequenzen nach sich ziehen."
"Die Debatte dürfte in der AfD-Fraktion anhalten, zumal Lüth laut Bericht nicht nur für einen, sondern für mehrere Abgeordnete tätig ist. Zusätzliche Dynamik könnte das laufende parteiinterne Verfahren um Jan Wenzel Schmidt bringen; unabhängig davon bleibt Lüths Beschäftigung politisch und reputationsbezogen konfliktträchtig, ohne dass formale Fraktionsmechanismen eine direkte Steuerung erzwingen."