Festnahme einer Schlüsselfigur des Bengasi-Angriffs
- • Subair al-Bakusch, eine Schlüsselfigur des Bengasi-Angriffs, wurde verhaftet.
- • Der Angriff im Jahr 2012 führte zum Tod von vier US-Amerikanern, darunter Botschafter Chris Stevens.
- • Al-Bakusch wurde in die USA überführt und ihm wird der Prozess gemacht.
"Die USA setzen ihre Bemühungen fort, Verantwortliche für terroristische Anschläge zur Rechenschaft zu ziehen."
Ermordung von Saif al-Islam Gaddafi und die geopolitischen Folgen in Libyen
- • Saif al-Islam Gaddafi wurde von vier maskierten Männern in seiner Residenz in Zintan erschossen.
- • Der Internationale Strafgerichtshof hatte einen Haftbefehl gegen Saif al-Islam wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ausgestellt.
- • Saif al-Islam Gaddafi saß nach dem Sturz seines Vaters sechs Jahre im Gefängnis.
"Die Ermordung von Saif al-Islam Gaddafi wird die ohnehin fragile politische Lage in Libyen weiter destabilisieren. Die Regierungszweige im Osten und Westen des Landes befinden sich weiterhin in einem angespannten Machtausgleich. Ohne Aussicht auf nationale Wahlen bleibt die Möglichkeit eines politischen Neuanfangs ungewiss. Die Untersuchung seines Todes und die Aufdeckung der Hintermänner könnte entscheidend für Libyens weitere Entwicklung sein."
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Irreguläre Migration 2025 deutlich gesunken – Frontex-Zahlen bestätigen Rückgang
- • Im Jahr 2025 registrierte die EU rund 178.000 irreguläre Einreisen – der niedrigste Wert seit 2021 (Quelle: Frontex / Tagesschau, Stand 15.01.2026).
- • Das sind etwa 26 % weniger irreguläre Grenzübertritte im Vergleich zu 2024 und weniger als die Hälfte der Einreisen von 2023.
- • Die zentrale Mittelmeerroute bleibt die wichtigste Einreise-Route, vor allem mit Ankünften an der italienischen Küste.
"Kurzfristig dürfte 2026 ein Schlüsseljahr bleiben: Mit dem vollständigen Inkrafttreten des EU-Pakts ist mit einem stärkeren Grenzmanagement, beschleunigten Asylverfahren und verbesserter Datenerfassung zu rechnen. Gleichzeitig bleiben strukturelle Herausforderungen — überfüllte Aufnahmezentren, humanitäre Bedingungen und mögliche Verschiebungen von Routen — bestehen und können regionale Spannungen und neuen Druck auf aufnehmende Staaten zur Folge haben."