Die Washington Post entlässt mehr als ein Drittel ihrer Journalisten.
Die Sport- und Literaturredaktionen sowie der Podcast 'Post Reports' werden eingestellt.
Auch die Auslandsstudios und die gesamte Nahost-Redaktion sind von den Entlassungen betroffen.
Jeff Bezos hatte die Washington Post 2013 gekauft und später die politische Linie verändert.
Sinkende Abonnentenzahlen und Werbeeinnahmen führten zu jahrelangen Verlusten.
Mehrere Korrespondenten, darunter die Leiterin des Ukraine-Büros, wurden in Kriegsgebieten entlassen.
300.000 Abonnements wurden nach dem Verzicht auf eine Wahlempfehlung und der konservativeren Ausrichtung gekündigt.
Sally Quinn beschreibt den Zustand der Washington Post als 'tragisch'.
Matt Murray, der geschäftsführende Chefredakteur, spricht von schmerzhaften, aber notwendigen Einschnitten.