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Ein französisches Verwaltungsgericht hob das Verbot der viertägigen Veranstaltung 'Annual Encounter of Muslims of France' nur zwei Stunden vor Beginn auf.
Die Pariser Polizei begründete das Verbot mit Terrorgefahr und möglichen Störungen durch rechtsextreme Gruppen, was das Gericht als nicht ausreichend belegt ansah.
Die Veranstalter sicherten zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zu und argumentierten, das Verbot verletze das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit.
Die Versammlung findet erstmals seit 2019 wieder statt und zieht traditionell zehntausende Besucher aus ganz Europa an.
Frankreich plant ein neues 'Anti-Separatismus'-Gesetz, das sich gegen islamistische Strukturen richtet und Lücken im bestehenden Recht schließen soll.
"Das Urteil unterstreicht die Spannung zwischen Sicherheitsbedenken und Grundrechten in Frankreich, während die Debatte um das geplante Anti-Separatismus-Gesetz weitergeht."