Deutsche Industrie: Überraschendes Wachstum trotz Herausforderungen in der Automobilbranche
- • Die Aufträge in der deutschen Industrie stiegen im Dezember 2025 um 7,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat.
- • Inlandsaufträge legten um 10,7 Prozent zu, während Auslandsaufträge um 5,6 Prozent zunahmen.
- • Die Automobilindustrie verzeichnete einen Rückgang der Aufträge um 6,3 Prozent.
"Analysten und Ökonomen sind über die unerwartet positiven Zahlen überrascht und sehen Zeichen einer Trendwende in der deutschen Industrie an. Experten erwarten in den kommenden Monaten eine Belebung der gesamtwirtschaftlichen Leistung."
Deutsche Bauwirtschaft zeigt weiterhin Erholung und positive Prognosen für 2026
- • Der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe stieg im November 2025 um 8,5 % im Vergleich zum Oktober.
- • Im Dreimonatsvergleich von September bis November 2025 lag der Auftragseingang um 3,8 % höher als zuvor.
- • Im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2024 stiegen die Aufträge um 4,1 %.
"Die deutschen Bauunternehmen gehen zuversichtlich ins Jahr 2026, prognostizieren Umsatzsteigerungen und eine Fortsetzung des Aufwärtstrends, der durch öffentliche Baumaßnahmen und wiedererstarkte private Nachfrage unterstützt wird."
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China erreicht Wachstumsziel 2025 – Konjunktur schwächelt zum Jahresende, Exporte bleiben Stütze
- • Nach Angaben des Nationalen Statistikamts wuchs Chinas Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2025 um 5,0% und traf damit das Regierungsziel von „rund 5%“.
- • Im vierten Quartal 2025 verlangsamte sich das Wachstum auf 4,5% gegenüber dem Vorjahr – das schwächste Quartalswachstum seit dem Ende der strengen Corona-Lockdowns vor rund drei Jahren.
- • Die Quartalsraten lagen zuvor bei 5,4% (Q1), 5,2% (Q2) und 4,8% (Q3).
"Für 2026 erwarten Weltbank und IWF eine weitere Wachstumsabkühlung. Exporte dürften vorerst ein zentraler Stabilitätsfaktor bleiben, während schwacher Arbeitsmarkt, Deflationssignale, der anhaltende Immobilienabschwung und die demografische Schrumpfung die Binnenkonjunktur belasten. Zusätzliche Unsicherheit entsteht durch geopolitische und handelspolitische Risiken; zugleich setzt die Regierung weiter auf konsumstützende Maßnahmen wie Subventionsprogramme."