Abschied von Nummer 10: Starmer tritt zurück, Burnham übernimmt
Wichtige Fakten
- • Keir Starmer tritt nach zwei Jahren als Premier zurück.
- • Andy Burnham gilt als designierter Nachfolger und Labour-Chef.
- • Rachel Reeves sichert Burnham ihre Unterstützung zu, könnte Ressort wechseln.
- • Umfrage sieht Labour und Reform UK in der GM-Mayor-Nachwahl gleichauf.
- • Trump bezeichnet Burnham als 'extrem liberal' (abwertend gemeint).
Übergang und Nachfolge von Keir Starmer
Der britische Premierminister Keir Starmer hat seinen Rücktritt angekündigt und will einen geordneten Übergang sicherstellen. Er betonte, das Land in einem besseren Zustand zu hinterlassen, und versprach, seine Pflicht bis zum letzten Tag zu erfüllen. Als Spitzenkandidat für seine Nachfolge gilt Andy Burnham, der ehemalige Bürgermeister von Greater Manchester. Starmer äußerte den Wunsch, dass alles, was als Nächstes kommt, ein Erfolg wird, und hob die Bedeutung eines reibungslosen Führungswechsels hervor.
Reeves‘ Zukunft und Unterstützung für Burnham
Schatzkanzlerin Rachel Reeves hat erklärt, Andy Burnham zu unterstützen, obwohl Gerüchte kursieren, dass sie ihren Posten räumen müsste. Reeves verweigerte eine klare Aussage zu einem Verbleib im Kabinett und bezeichnete die Entscheidung als Pritiv des neuen Premiers. Ihre Verbündeten sollen bei Unternehmen Lobbyarbeit betrieben haben, um sie aus Stabilitätsgründen im Amt zu halten. Reeves selbst lobte ihre Erfolge, insbesondere die wirtschaftliche Stabilisierung und Investitionsförderung, und wies darauf hin, dass ihre fiskalischen Regeln mehr Verschuldung für Verteidigungsinvestitionen erlauben.
Weitere Entwicklungen und politische Diskussionen
Bildungsministerin Bridget Phillipson wies Angriffe der konservativen Politikerin Kemi Badenoch als „persönliche Angriffe“ zurück, während die Bürgermeister-Nachwahl in Greater Manchester einen Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Labour und Reform UK zeigt. Auch der ehemalige US-Präsident Donald Trump äußerte sich abwertend über Burnham als „extrem liberal“. Derweil steht die Ablehnung weiterer Öl- und Gaslizenzen für die Nordsee im Raum – ein mögliches Spannungsfeld zwischen Umwelt‑ und Wirtschaftsinteressen.
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