Afghanischer Asylbewerber in England wegen Vergewaltigung einer 12-Jährigen verurteilt
Wichtige Fakten
- • Ahmad Mulakhil wurde wegen Vergewaltigung, Kindesentführung und sexueller Übergriffe schuldig gesprochen.
- • Das Opfer war 12 Jahre alt und erlitt schwere psychische Traumata durch den Angriff.
- • Der Täter kam vier Monate vor der Tat mit einem kleinen Boot aus Afghanistan nach Großbritannien.
- • Die Tat löste im Sommer 2025 Proteste in Nuneaton aus und führte zu Debatten über Berichterstattung.
Verurteilung und Hintergrund
Der 23-jährige afghanische Asylbewerber Ahmad Mulakhil wurde am Warwick Crown Court zu 15 Jahren Haft mit zusätzlich 12 Monaten auf Bewährung verurteilt. Er hatte im Juli 2025 in Nuneaton, Warwickshire, ein 12-jähriges Mädchen entführt, vergewaltigt und die Tat gefilmt. Mulakhil war vier Monate zuvor mit einem kleinen Boot nach Großbritannien gekommen, nachdem er vor den Taliban aus Afghanistan geflohen war.
Details der Tat und Folgen
Das Opfer, das aufgrund persönlicher Umstände als besonders verletzlich galt, erlitt schwere und anhaltende psychische Schäden. Richterin Kristina Montgomery KC betonte, dass Mulakhil das Mädchen gezielt ansprach, obwohl er wusste, dass es minderjährig war. Die Tat löste im Sommer 2025 Proteste in Nuneaton aus, bei denen einige Teilnehmer rechtsextreme Symbole zeigten, und führte zu einer Debatte über die Berichterstattung zur Nationalität von Verdächtigen.
Rechtliche Entwicklungen
Mulakhil wurde neben anderen Anklagepunkten wegen Vergewaltigung eines Kindes unter 13 Jahren schuldig gesprochen. Sein Mitangeklagter Mohammad Kabir wurde freigesprochen. Nach dem Fall wurden Richtlinien zur Offenlegung von Nationalität und Einwanderungsstatus bei Festnahmen überarbeitet, um Transparenz in hochkarätigen Fällen zu erhöhen.
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