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International 05.06.2026, 08:00 Aktualisiert: 05.06.2026, 10:02

Afrikanischer Charter-Entwurf lehnt reproduktive Rechte ab

Entwurf einer afrikanischen Charta lehnt reproduktive Rechte ab.

Wichtige Fakten

  • Entwurf einer afrikanischen Charta lehnt reproduktive Rechte ab.
  • Charta fordert Rückzug von Verpflichtungen wie Maputo-Protokoll.
  • Kritiker sehen Angriff auf Frauen- und LGBTQ+-Rechte.
  • Charta von US-Organisationen beeinflusst, aber als afrikanisch deklariert.

Ein neuer Entwurf einer afrikanischen Charta über Familie, Souveränität und Werte hat auf einer Konferenz in Ghana Fortschritte gemacht. Der Text, der dem Guardian vorliegt, lehnt reproduktive Rechte und LGBTQ+-Rechte ab und fordert die Staaten auf, sich von internationalen Abkommen wie dem Maputo-Protokoll zu distanzieren. Kritiker warnen vor einem schweren Rückschlag für die Rechte von Frauen und Minderheiten. Die Charta soll im Februar 2027 der Afrikanischen Union zur Abstimmung vorgelegt werden.

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