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Wirtschaft 22.07.2026, 11:52

Airbus peilt Rekordgewinne bis 2029 an – Aktien steigen stark

Airbus will bereinigten Gewinn bis 2029 auf 12-13 Milliarden Euro steigern.

Wichtige Fakten

  • Airbus will bereinigten Gewinn bis 2029 auf 12-13 Milliarden Euro steigern.
  • Die Aktie legte am Mittag um über sechs Prozent zu.
  • Airbus plant milliardenschweren Aktienrückkauf innerhalb von drei Jahren.
  • Hohe Nachfrage nach Passagier- und Frachtflugzeugen treibt das Wachstum.
  • Die Rüstungssparte soll bis 2029 rund 2,5 Milliarden Euro beitragen.

Aktien reagieren positiv auf Gewinnziele und Aktienrückkauf

Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus will den Gewinn (vor Zinsen und Steuern, bereinigt) von 7,1 Milliarden Euro (2025) auf 12 bis 13 Milliarden Euro im Jahr 2029 steigern. Grund dafür ist die hohe Nachfrage nach Passagier- und Frachtflugzeugen, die die Auftragsbücher füllt. Zudem kündigte Konzernchef Guillaume Faury einen milliardenschweren Aktienrückkauf über drei Jahre mit einem Volumen von fünf Milliarden Euro an. Die Ankündigung kam nach Börsenschluss am Vorabend.

Luftfahrtbranche erholt sich trotz Iran-Krise

Der Iran-Krieg und der hohe Ölpreis hatten die Aktienkurse der Luftfahrtbranche zu Jahresbeginn belastet. Nun erholen sich die Papiere: Airbus gewann zeitweise über sechs Prozent und zog den gesamten DAX mit einem Plus von 0,7 Prozent nach oben. Auch der Triebwerkhersteller MTU legte um rund 2,3 Prozent zu. Analysten bewerteten die Mittelfristziele als über den Erwartungen und sahen in dem Aktienrückkauf einen positiven Impuls.

Langfristige Wachstumschancen bei Passagierjets und Rüstung

Airbus hat ehrgeizige Produktionsziele: Bis 2027 sollen monatlich 70 bis 75 Maschinen der A320neo-Familie gebaut werden. Spartenchef Lars Wagner sieht zudem Chancen, die Produktion des Langstreckenjets A350 weit über die für 2028 geplante Marke von zwölf Maschinen pro Monat zu steigern. Auch die Rüstungs- und Raumfahrtsparte soll bis 2029 einen operativen Gewinn von etwa 2,5 Milliarden Euro erzielen – getrieben durch höhere Militärausgaben europäischer Staaten.

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