Teilen:
International 09.02.2026, 09:03 Aktualisiert: 09.02.2026, 20:22

Ukraine-Krieg: Russische Angriffe trotz Verhandlungen unvermindert

Bei russischen Drohnenangriffen in Charkiw und Odessa wurden mindestens drei Menschen getötet, darunter ein zehnjähriger Junge.

Wichtige Fakten

  • Bei russischen Drohnenangriffen in Charkiw und Odessa wurden mindestens drei Menschen getötet, darunter ein zehnjähriger Junge.
  • In Dnipropetrowsk wurden neun Menschen verletzt, darunter ein 13-jähriges Mädchen in kritischem Zustand.
  • In der russischen Region Belgorod ist die Wasserversorgung für etwa 100.000 Menschen teilweise zusammengebrochen.
  • Die zweite Verhandlungsrunde in Abu Dhabi endete ohne Durchbruch, neue Gespräche sind in Miami geplant.
  • Ein ukrainischer Olympionike nutzt die Winterspiele, um mit einem Helm auf Kriegsopfer aufmerksam zu machen.

Angriffe mit Todesopfern und Verletzten

Trotz jüngster Verhandlungen über ein Kriegsende setzen russische Streitkräfte ihre Angriffe in der Ukraine unvermindert fort. Bei Drohnenangriffen in der ostukrainischen Region Charkiw und der Hafenstadt Odessa kamen mindestens drei Menschen ums Leben, darunter ein zehnjähriger Junge, und es gab mehrere Verletzte. In Charkiw traf eine Drohne ein Wohnhaus in Bohoduchiw, wo eine Frau und der Junge getötet sowie drei weitere Personen verletzt wurden. In Odessa lösten Drohnen iranischer Herstellung Brände aus und beschädigten eine Gaspipeline und Wohnhäuser, wobei ein 35-jähriger Mann starb und zwei Menschen verletzt wurden.

Weitere Angriffe und Infrastrukturschäden

In der Industrieregion Dnipropetrowsk wurden neun Menschen bei einem Drohnenangriff auf Schachtarske verletzt, darunter ein 13-jähriges Mädchen, das sich in kritischem Zustand befindet. Gleichzeitig führte ein ukrainischer Angriff in der russischen Region Belgorod zur teilweisen Unterbrechung der Wasserversorgung für rund 100.000 Menschen, wobei die Reparaturen vier bis fünf Stunden dauern sollen. Diese Vorfälle unterstreichen die anhaltende Eskalation und die humanitären Auswirkungen des Konflikts.

Verhandlungen und internationale Reaktionen

Die zweite Runde der Verhandlungen zwischen Russland, der Ukraine und den USA in Abu Dhabi endete ohne Durchbruch für ein Kriegsende, obwohl alle Seiten von Fortschritten sprachen. Neue Gespräche sind für diese Woche in Miami geplant. Parallel dazu nutzt der ukrainische Skeletonsportler Vladyslav Heraskevych die Olympischen Winterspiele in Cortina, um mit einem Helm, der Bilder von Kriegsopfern zeigt, auf den Konflikt aufmerksam zu machen, was zu einer Kontaktaufnahme des Internationalen Olympischen Komitees führte.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.