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Sport 06.03.2026, 06:41 Aktualisiert: 06.03.2026, 23:12

Aston Martin kämpft mit massiven Honda-Motorproblemen vor Saisonstart

Fernando Alonso konnte in Melbourne nicht am ersten Training teilnehmen.

Wichtige Fakten

  • Fernando Alonso konnte in Melbourne nicht am ersten Training teilnehmen.
  • Aston Martin lag im Training fast fünf Sekunden hinter der Spitze.
  • Honda-Motoren verursachen Vibrationen, die Nervenschäden riskieren.
  • Das Team hat nur noch zwei funktionierende Hybrid-Batterien für das Rennwochenende.
  • Die Probleme gehen auf Personalmangel bei Honda nach der F1-Rückkehr zurück.

Technische Probleme überschatten Saisonstart

Aston Martin startet mit massiven Problemen in die neue Formel-1-Saison. Beim ersten Training in Melbourne lag das Team fast fünf Sekunden hinter der Spitze und konnte nur 17 Runden absolvieren. Hauptursache sind schwere Zuverlässigkeitsprobleme mit dem Honda-Motor, die sogar gesundheitliche Risiken für die Fahrer bergen.

Gesundheitsrisiken und mentale Belastung

Die Vibrationen der Honda-Motoren bergen laut Teamchef Adrian Newey das Risiko von Nervenschäden für Fernando Alonso und Lance Stroll. Alonso, der bereits in der ersten Trainingseinheit nicht fahren konnte, befinde sich in einer "harten mentalen Situation". Das Team hat nur noch zwei funktionierende Hybrid-Batterien für das gesamte Rennwochenende, was die Teilnahme am Großen Preis von Australien unsicher macht.

Historische Probleme bei Honda

Newey erklärte, die aktuellen Schwierigkeiten resultierten aus Hondas Entscheidung, 2021 aus der Formel 1 auszusteigen und 2023 unter Budgetdeckel zurückzukehren. Dabei kehrte nur etwa 30% des ursprünglichen Personals zurück, viele Experten waren zu anderen Projekten gewechselt. Dies führte zu Entwicklungsrückständen gegenüber der Konkurrenz, die kontinuierlich weiterarbeitete.

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