Australien plante Treibstoffrationierung für Krisenfall
Wichtige Fakten
- • Australien plante Benzinrationierung als Worst-Case-Szenario.
- • IEA warnt: Ölmärkte ab August in der 'Roten Zone'.
Planung für den Ernstfall
Die australische Regierung von Premierminister Anthony Albanese hat einem Medienbericht zufolge für den Fall einer Treibstoffkrise Benzinrationierungspläne erstellt. Die vertraulichen Dokumente, die von der Tageszeitung The Guardian veröffentlicht wurden, stammen aus der Zeit von Februar bis März 2025 und zeigen, welche Maßnahmen die Regierung ergreifen könnte, wenn die Ölvorräte zur Neige gehen oder die Versorgung aus dem Ausland unterbrochen wird.
Maximale Tagesmengen pro Fahrzeug
Eine der Optionen sieht ein maximales tägliches Kaufvolumen pro Fahrzeug an Tankstellen vor. Die endgültige Entscheidung darüber, ob und wann eine solche Verordnung in Kraft tritt, trifft Energieminister Chris Bowen. In der öffentlichen Kommunikation hatten sowohl Bowen als auch Albanese eine Rationierung bis dahin vehement ausgeschlossen.
Warnung der Internationalen Energieagentur
Hintergrund der Überlegungen sind die angespannten Rohölmärkte im Zuge des Krieges im Iran und einer daraus folgenden Exportknappheit aus dem Nahen Osten. Die Internationale Energieagentur (IEA) hatte davor gewarnt, dass die Ölmärkte bereits im August 2025 in die 'rote Zone' eintreten könnten. Bis dahin dürften die Ölvorräte infolge des Exportdefizits aus dem Nahen Osten zunehmend sinken.
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