Australien verteidigt geplante Tech-Abgabe gegen Trump-Kritik
Wichtige Fakten
- • Australien plant 2,25-Prozent-Abgabe für Tech-Konzerne.
- • Trump-Regierung bezeichnet Maßnahme als „Erpressung“.
- • Koalition und Grüne unterstützen Gesetzentwurf voraussichtlich.
- • Tech-Lobby fordert US-Handelsvergeltungsmaßnahmen.
- • Albanese: Schutz geistigen Eigentums der Nachrichtenverlage.
Überblick
Die australische Regierung verteidigt ihre umstrittene Gesetzesinitiative, die große Technologiekonzerne wie Meta, Google und TikTok zu Verhandlungen mit Nachrichtenverlagen zwingt oder andernfalls eine Abgabe von 2,25 Prozent ihres Umsatzes erhebt. Premierminister Anthony Albanese wies die Kritik der Trump-Administration, die von „Erpressung“ sprach, zurück. Er betonte den Wert journalistischer Arbeit und das Prinzip, dass geistiges Eigentum vergütet werden müsse. Die Opposition aus Koalition und Grünen signalisierte Unterstützung, was eine Verabschiedung wahrscheinlich macht. Die Technologiebranche warnte vor Handelskonflikten und bezeichnete die Abgabe als diskriminierend gegenüber US-Unternehmen. Ein Sprecher des Weißen Hauses kündigte an, die Maßnahmen zu prüfen und notfalls gegenzusteuern. Kleine und regionale Verlage fordern eine faire Verteilung der Erlöse.
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