„Backrooms“: Vom Internet-Phänomen zum Kassenschlager
Wichtige Fakten
- • Produktionskosten: ca. 10 Mio. Dollar, Einspielergebnis: 260 Mio. Dollar.
Ein Internet-Phänomen wird zum Kinohit
„Backrooms“ ist der Debüt-Kinofilm des 21-jährigen Regisseurs und YouTubers Kane Parsons. Der Low-Budget-Horrorfilm basiert auf einer Internet-Creepypasta aus dem Jahr 2019, die auf 4chan entstand. Ein Foto eines gelben, fensterlosen Raums wurde mit der Idee einer endlosen Zwischenwelt hinter der Realität verknüpft. Der Film, der weltweit bereits über 260 Millionen Dollar eingespielt hat, erzählt von Clark (Chiwetel Ejiofor), der in einer Parallelwelt aus gelben Fluren und leeren Räumen verschwindet. Seine Therapeutin Dr. Mary Kline (Renate Reinsve) folgt ihm und trifft auf eine rätselhafte Firma sowie monsterartige Wesen. Der Film verbindet Horror mit Themen wie Einsamkeit und Trauma.
Kritik und Publikumserfolg
Während das Publikum den Film feiert, bemängeln Kritiker eine zu starke Anlehnung an Vorbilder wie „Stranger Things“ oder „The Shining“. Dennoch nutzt Parsons gekonnt die Ästhetik der „Liminal Spaces“: verwinkelte Flure, klaustrophobische Räume und pseudo-dokumentarische Erzählweisen. Mit einem Budget von nur 10 Millionen Dollar ist „Backrooms“ ein Megahit, der die Erfolgswelle von YouTube-Inhalten im Kino fortsetzt. Befürworter loben die beklemmende Atmosphäre, andere sehen den offenen Fan-Mythos zu stark in ein klassisches Hollywood-Muster gepresst.
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