Bahnstrecke Berlin-Hamburg wieder offen – Verspätungen bleiben
Wichtige Fakten
- • Strecke Berlin-Hamburg nach 10 Monaten Sperrung wieder geöffnet.
- • Noch Anlaufschwierigkeiten: Verspätungen bis 30 Minuten im Fernverkehr.
- • Neues Zugsicherungssystem noch nicht voll funktionsfähig.
- • Restarbeiten an Bahnhöfen: teilweise keine Barrierefreiheit.
- • Größtes Sanierungsprojekt im Rahmen der Generalsanierung.
Wiedereröffnung nach zehn Monaten
Die Bahnstrecke zwischen Berlin und Hamburg ist nach über zehn Monaten Vollsperrung seit dem 14. Juni 2026 wieder befahrar. Auf der wichtigsten Nord-Süd-Achse wurden im Rahmen der Generalsanierung 165 Kilometer Gleise erneuert, 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe saniert. Pendler wie in Falkensee zeigen sich erleichtert, doch der Betrieb läuft noch nicht rund.
Anlaufschwierigkeiten im Fernverkehr
Viele ICEs zwischen den beiden Großstädten hatten in den ersten Tagen nach der Wiedereröffnung Verspätungen von zehn bis fünfzehn Minuten. Hinzu kommt eine vorsorglich verhängte Streckenhöchstgeschwindigkeit auf einem Abschnitt, da das neue Zugsicherungssystem noch nicht final abgenommen ist. Die Deutsche Bahn spricht von Anlaufschwierigkeiten, die bis Ende Juni behoben sein sollen.
Restarbeiten an Bahnhöfen
Teilweise müssen Pendler weiterhin auf Ersatzangebote zurückgreifen: An den Stationen Müssen, Nauen, Falkensee und Albrechtshof sind die Bahnsteige noch nicht barrierefrei erreichbar, da Restarbeiten an Aufzügen laufen. Ursprünglich sollte die Sperrung nur bis Ende April dauern, wurde aber wegen des harten Winters verlängert.
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