Bari Weiss holt britische Journalisten zu CBS News: Strategie gegen „woke“ Gruppendenken
Wichtige Fakten
- • Bari Weiss stellt Trevor Phillips und Josh Boswell als Korrespondenten ein.
- • Weiss sieht britische Journalisten als Alternative zum US-medialen Gruppendenken.
- • Douglas Murray schreibt wöchentlich für Free Press, von Weiss gegründet.
- • Allies nennen britische Journalisten günstiger und weniger woke.
- • CBS-Mitarbeiter befürchten inhaltlichen Rechtsruck durch die Einstellungen.
Strategische Personalentscheidungen
Seit ihrer Zeit als Meinungsseiten-Redakteurin der New York Times positioniert sich Bari Weiss als promonierter Widersacher eines vermeintlich „woken“ Medienkonsenses. Als Chefredakteurin von CBS News setzt sie nun verstärkt auf britische Journalisten. So verpflichtete sie den ehemaligen Sky-News-Moderator Trevor Phillips als Korrespondenten für globale Angelegenheiten und Josh Boswell, bekannt für investigativen Journalismus beim Daily Mail. Auch der regelmässig für die „Free Press“ schreibende konservative Autor Douglas Murray ist Teil ihres Netzwerks. Treffen mit BBC-Moderator Justin Webb fanden offenbar statt, verliefen aber ohne konkretes Angebot.
Motivation und Reaktionen
Weiss’ Weggefährten betonen, die Rekrutierungen folgten einem bewussten Plan, der in USA vorherrschende Gruppendenken zu durchbrechen. CBS News könne so profitieren von „Meinungsvielfalt“ und pragmatischeren Zugängen, etwa zum Nahen Osten oder trans-Themen, wo britisches Fachpersonal erwünscht mehr Nuancen biete. Gleichzeitig sehen einige CbS-Insider darin einen Rechtsruck; man befürchte eine Verlagerung der redaktionellen Linie. Finanzielle Aspekte spielen laut Quellen ebenso eine Nebenenere Rolle: Britische Journalisten seien meist günstiger als US-Inlandsbesetzungen (Quelle: Guardian vom 27.06.2026).
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.