Bayer triumphiert vor Supreme Court: Glyphosat-Urteil ebnet Weg für Klageabweisungen
Wichtige Fakten
- • Supreme Court: Bayer nicht wegen fehlender Krebs-Warnhinweise verklagbar.
- • Urteil entzieht tausenden Klagen die rechtliche Grundlage.
- • Bayer beruft sich auf einheitliche EPA-Label-Vorschriften.
- • Bayer-Aktie legt nach Urteil um rund 15 Prozent zu.
- • Konzern will Rechtsstreitigkeiten bis Ende 2026 eindämmen.
Entscheidung des Supreme Court
Bayer hat im milliardenschweren Glyphosat-Streit in den USA einen wichtigen Erfolg vor dem Obersten Gericht erzielt. Der Supreme Court entschied am 25. Juni 2026, dass der Konzern nicht wegen angeblich fehlender Krebs-Warnhinweise auf Verpackungen von Unkrautvernichtern verklagt werden kann. Die Richter beriefen sich darauf, dass die US-Umweltbehörde EPA einheitliche Kennzeichnungen vorschreibt und somit staatliche Sonderregeln außer Kraft setzt. Mit dieser Entscheidung entzog das Gericht tausenden Klagen die rechtliche Grundlage.
Hintergrund des Falles
Der Fall des Klägers John Durnell, dem ursprünglich 1,25 Millionen Dollar zugesprochen worden waren, war von Bayer bewusst ausgewählt worden, um ein Grundsatzurteil zu erzielen. Bayer betont, dass die EPA im Mittel keine Gesundheitsrisiken sehe und daher keine Warnhinweise erforderlich seien. Der Konzern begrüßte das Urteil als Sieg für Wissenschaft und regulatorische Klarheit. Die Bayer-Aktie reagierte mit einem zeitweiligen Plus von rund 15 Prozent.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.